Für wen?
Die Zielgruppen des Domino
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| Jugendliche im Domino |
Die Angebote des WUK-Domino richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14-24 Jahren. Im Einzelnen sind die Zielgruppen wie folgt definiert:
Mobiles Clearing Team (MCT)
Entsprechend der Richtlinie des Bundsesozialamtes für Clearing steht dieses Angebot allen Jugendlichen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf offen, die dieser Leistung bedürfen, insbesondere, wenn sie sich an der Schnittstelle Schule - Beruf befinden. Der zu betreuende Personenkreis ist durch folgende Kriterien definiert:
- Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren
- Jugendliche mit einer körperlichen, seelischen, geistigen oder einer Sinnesbehinderung
- Jugendliche mit einer Lernbehinderung
- Jugendliche mit sozial-emotionalem Handicap
- Jugendliche, die aufgrund der Art und des Ausmaßes ihrer Behinderung ohne Hilfsmaßnahmen einen Arbeitsplatz nicht erlangen oder beibehalten können
Die Zugänglichkeit dieser Leistung wurde ab 1. Juli 2008 erweitert:
- Jugendliche, die in der dritten Leistungsgruppe unterrichtet werden und große kognitive Schwächen aufweisen, oder
- Jugendliche, die im Unterricht verhaltensauffällig werden, oder
- Jugendliche mit (voraussichtlich) negativem Hauptschulabschlus
Begleitung der Berufsvorbereitungslehrgänge (BVL)
Die Zielgruppe umfasst Jugendliche, die einen der 4 Berufsvorbereitungslehrgänge in Wien besuchen. Alle dieser Jugendlichen weisen einen sonderpädagogischen Förderbedarf auf. Da es sich bei den BVL um Lehrgänge ab der 10. Schulstufe handelt, sind die Jugendlichen nicht mehr schulpflichtig. Die Jugendlichen sind im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, in Ausnahmefällen 14 Jahre. Die meisten Jugendlichen werden nach dem Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule unterrichtet, einige nach dem Lehrplan der Sonderschule für schwerstbehinderte Kinder
Beratung für jugendliche MigrantInnen
Anders als bei den Angeboten Mobiles Clearing und BVL-Begleitung von WUK Domino, kommen die Jugendlichen, die das Beratungsangebot für jugendliche MigrantInnen in Anspruch nehmen, nicht direkt aus der Schule. Es handelt sich um Jugendliche, die die Pflichtschule schon verlassen haben und weder auf das schulisch organisierte Berufsberatungsangebot noch auf das Clearing zugreifen können. Das betrifft sowohl jene Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die bereits vor einigen Jahren in Österreich die Schule besucht haben und beruflich noch nicht Fuß gefasst haben als auch insbesondere erst vor kurzem nach Österreich eingewanderte, nicht mehr schulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsene, die sich hier noch nicht zurechtfinden und dringend Unterstützung benötigen, um beruflich integriert zu werden.